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Meisterkurse

Klangspuren Schwaz

Intensive Vermittlung der Herausforderungen zeitgenössischer Musik: Der Meisterkurs beim Festival Klangspuren Schwaz richtet sich an junge Musikerinnen und Musiker, die am Ende Ihrer Ausbildung stehen und sich der besonderen Herausforderungen, die die Musik des 20./21. Jahrhunderts an sie stellen wird, bewusst sind. Die Mitglieder des Ensemble Modern als Dozenten sowie jeweils eine ausnehmende Komponistenpersönlichkeit als „composer in residence“ garantieren die vielschichtige und hautnahe Vermittlung von Schlüsselwerken zeitgenössischer Musik.

Auf
bau

Zehntätiger Meisterkurs im Rahmen des Festivals Klangspuren Schwaz Tirol

Ca. 35 international ausgewählte Instrumentalisten und zwei Dirigenten erarbeiten mit Musikern des Ensemble Modern als Dozenten sowie einem „composer in residence“ Schlüsselwerke zeitgenössischer Musik

Aufführung der erarbeiteten Werke in Abschlusskonzerten im Rahmen des internationalen Festivals Klangspuren Schwaz

In
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Seit 2004 führt die IEMA Meisterkurse bei den Klangspuren Schwaz in Tirol durch. Das Festival hat sich seit seiner Gründung 1994 zum größten und bedeutendsten Musikfestival Österreichs mit dem Schwerpunkt zeitgenössische Musik entwickelt. Das ursprüngliche Konzept, zeitgenössischer, lebender Musik eine professionelle Plattform anzubieten, ist auch heute noch Grundlage für die Programmplanung. Dabei sind die Meisterkurse der IEMA eines der erfolgreichsten und wichtigsten Projekte des Festivals.

Bis zu 35 international ausgewählte Instrumentalisten und Dirigenten erarbeiten in den jährlich stattfindenden Meisterkursen gemeinsam mit den Musikern des Ensemble Modern als Dozenten Schlüsselwerke zeitgenössischer Musik. Komponistenpersönlichkeiten wie Helmut Lachenmann, György Kurtág, Wolfgang Rihm, Steve Reich, Johannes Maria Staud, George Benjamin, Unsuk Chin, Hans Zender, Enno Poppe, Sofia Gubaidulina als „composers-in-residence“ garantieren dabei eine besondere Intensität und Herausforderung bei der Vermittlung der Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Kurse schließen mit der Aufführung der erarbeiteten Kompositionen in Abschlusskonzerten im Rahmen des Festivals ab. Ein besonderes Format stellen zudem die Hauskonzerte „Rent a musician“ in Privathaushalten und Galerien dar, in denen die Anonymität des Konzertsaals durch die intime Konzertatmosphäre aufgehoben wird.

Klangspuren Schwaz, 2013 © Gerhard Berger
Klangspuren Schwaz, 2014 © Vier und Einzig

Ein Ort, an dem junge Musiker und Dirigenten die Gelegenheit haben, von Mitgliedern des Ensemble Modern zu lernen. (Franck Ollu)

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epoche_f

Begeisterung für Neue Musik wecken: Der Meisterkurs epoche_f für zeitgenössische Musik richtet sich an Preisträger nationaler und internationaler Jugend-Musikwettbewerbe im Alter zwischen 14-20 Jahren. Ca. 20 Preisträger erarbeiten gemeinsam mit den Musikern des Ensemble Modern als Dozenten und einem renommierten Gastdirigenten Werke des 21. und 20. Jahrhunderts. Neben dem Musizieren regt auch der begleitende Moderationsworkshop zum Reflektieren an: nicht nur über die Musik an sich, sondern auch das Verhältnis zum Publikum.

epoche_f, 2017 © Marek Kruszewski
Ensemble Modern Oboist Christian Hommel musiziert mit den Teilnehmern des Meisterkurses epoche_f © Marek Kruszewski

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Einwöchiger Meisterkurs in Niedersachsen

Erarbeitung von Schlüsselwerken zeitgenössischer Musik (Kammermusik und dirigierte Ensemblewerke) unter Anleitung von Mitgliedern des Ensemble Modern und eines renommierten Gastdirigenten

Begleitende Rhythmus- und Moderationsworkshops

Aufführung der erarbeiteten Werke in Konzerten im In- und Ausland

In
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Seit 2008 führt die IEMA gemeinsam mit Partnern wie der Stiftung Niedersachsen und der Stiftung Jugend musiziert Niedersachsen den Meisterkurs epoche_f mit dem Ziel durch, neue Horizonte für die Begegnung mit zeitgenössischer Musik zu eröffnen. Der Meisterkurs gibt den jungen Preisträgern internationaler Musikwettbewerbe die Möglichkeit, fremde Partituren zu entschlüsseln, Spieltechniken der Neuen Musik einzuüben und im Ensemblespiel das neue Klangerlebnis schrittweise gemeinsam zu gestalten. Zusätzlich haben die Stipendiaten die Möglichkeit, Instrumentalunterricht an einem ausgewählten Solowerk zu erhalten.

Der tägliche Rhythmusworkshop mit dem Schlagzeug-Dozenten und das angebotene Moderations- und Bühnenpräsenztraining runden den Kurs ab. Eine Auswahl des erarbeiteten Repertoires wird in den Abschlusskonzerten der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei erhalten die Kursteilnehmer die einzigartige Gelegenheit, an der Seite der professionellen Musiker des Ensemble Modern zu spielen und größere Ensemblewerke gemeinsam auf die Bühne zu bringen.

Hinter dem Buchstaben „f“ bei „epoche_f“ steckt die Bezeichnung für Musik nach 1950: Sie entstammt dem Wettbewerb „Jugend musiziert“, der die Musikepochen chronologisch nach Musikstilen unterteilt und diese mit Buchstaben bezeichnet.

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