Über uns

© Barbara Fahle

Internationale
Ensemble
Modern
Akademie

Die IEMA gibt Künstler*innen Raum, ästhetische Horizonte zu erweitern und berufliche Orientierungen im Feld der Neuen Musik zu schärfen. Als Ausbildungsstätte des Ensemble Modern wurde sie 2003 mit dem Ziel gegründet, die vielfältigen zeitgenössischen Strömungen und einen offenen, kreativen Umgang mit künstlerischen Prozessen zu vermitteln. Die IEMA bietet unterschiedlichste Ausbildungsprogramme für verschiedene Zielgruppen: internationale Meisterkurse, die International Composer & Conductor Seminars, Education-Projekte und einen Masterstudiengang im Bereich Zeitgenössische Musik in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK).

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Mit Gründung der IEMA im Jahr 2003, haben die Mitglieder des Ensemble Modern ihre schon existierenden Aktivitäten im Bereich der Ausbildung gebündelt. Mit den Aus- und Fortbildungsformaten für unterschiedliche Zielgruppen nimmt die IEMA die Verantwortung wahr, das über viele Jahre gesammelte Wissen und vielfältige Erfahrungen des Ensemble Modern an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Alle Programme der IEMA werden von den Mitgliedern des Ensemble Modern erdacht und durchgeführt. Parallel zum eigenen Tourneebetrieb, hat das Ensemble Modern damit im eigenen Haus einen ständigen Ausbildungsbetrieb etabliert.

Ensemble Modern Cellist Michael M. Kasper unterrichtet im Masterstudiengang © Barbara Fahle
Ensemble Modern Posaunist Uwe Dieksen im Educationprojekt “KulturTagJahr” © Michael Habes
Jagdish Mistry unterrichtet bei der 1. Young Ensemble Academy © Wonge Bergmann
Jaan Bossier unterrichtet bei epoche_f 2018 © Foppe Schut

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Einen Schwerpunkt der Ausbildungsformate bildet der einjährige Masterstudiengang, der seit 2006 in Kooperation mit der HfMDK durchgeführt wird. Ein Jahr lang arbeiten junge Künstler*innen (Instrumentalist*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Klangregisseur*innen) mit den Mitgliedern des Ensemble Modern und namhaften Gastdozent*innen am vielfältigen Repertoire der Moderne. Unterrichtet werden zeitgenössische Sololiteratur, Kammermusik sowie dirigierte Ensemble-Werke. Die Ergebnisse der Arbeit präsentiert das jeweils aktuelle IEMA-Ensemble in ca. 20 Konzerten pro Jahr im In- und Ausland u.a. bei namhaften Festivals. Über 320 Absolvent*innen konnten bisher von diesem weltweit einmaligen Studiengang profitieren.


Zudem bietet die IEMA regelmäßig internationale Meisterkurse an, in denen Dozent*innen des Ensemble Modern mit Instrumentalist*innen zeitgenössisches Repertoire erarbeiten. So zeichneten die Mitglieder des Ensemble Modern zwischen 2003 bis 2021 jährlich für den Meisterkurs „Klangspuren International Ensemble Modern Academy“ im Rahmen des Festivals Klangspuren Schwaz in Tirol verantwortlich. 2021 und 2022 führte die IEMA im Andenken an Hans Zender den Meisterkurs „Hans Zender Akademie“ in Meersburg durch. Für Preisträger*innen des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ führt die IEMA seit 2008 jährlich den Meisterkurs „epoche_f“ durch. 2017 wurde der Kurs auf internationale Ebene erweitert und auch für Preisträger*innen internationaler Musikwettbewerbe geöffnet.


Es gibt ähnliche Akademien, aber nicht auf diesem hohen Niveau. (Lucas Vis).

Im Education-Bereich realisierte die IEMA von 2009 bis 2018 gemeinsam mit der Stiftung Nantesbuch und weiteren Partnern das interdisziplinäre, einjährige Projekt „KulturTagJahr“ an verschiedenen Frankfurter Schulen. Seit 2019 wird die Musikvermittlung im Rahmen des Masterstudiengangs konsequent ausgebaut, indem die Studierenden in diesem Bereich ausgebildet werden und in der Folge eigene Educationprojekte entwickeln und umsetzen.

Ein weiterer Baustein der Vermittlungsarbeit ist seit 2025 das Format „Open Young Ears!“, ein Projekt des Sound Port Frankfurt 2030, das Schüler*innen regelmäßig zu Probenbesuchen und Workshops einlädt. Sie begegnen Musiker*innen der IEMA, des Ensemble Modern und auch der Jungen Deutschen Philharmonie sowie Komponist*innen und Dirigent*innen und erhalten so wertvolle Einblicke in aktuelle Werke und kompositorische Ideen.


Zu den Ausbildungsangeboten der IEMA gehören seit 2004 jährlich stattfindende Angebote für die nachfolgende Komponierendengeneration. 2025/26 wurde das Format „young_professionals“ als praxisbezogenes Mentoring-Programm für internationale Komponist*innen von Ensemble Modern und Internationale Ensemble Modern Akademie dahingehend erweitert, dass in den neunmonatigen Gesamtprozess noch eine vierte Arbeitsphase in Frankfurt eingebaut wurde. Ziel ist, noch bedarfsorientierter auf die Bedürfnisse der Nachwuchskomponist*innen einzugehen.


Um das Angebot der Nachwuchsförderung zu komplettieren rückt seit 2022 eine weitere Zielgruppe in den Fokus: mit dem Coaching Programm „Young Ensemble Academy“ gibt es ein Angebot, welches sich an Bedürfnissen junger, bestehender Ensembles für zeitgenössische Musik orientiert.


Durch die Förderung u.a. der Kunststiftung NRW, der GVL, der Crespo Foundation, der KfW Stiftung und wechselnder Förderer und Kooperationspartner kann die IEMA somit unterschiedlichste Formate anbieten und ist damit auf verschiedenen Ebenen aktiv: angefangen bei Kindern und Jugendlichen über Studierende am Ende ihrer Ausbildung bis hin zu bereits im Berufsleben stehenden Dirigent*innen, Komponist*innen und Instrumentalist*innen.

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2003 – Gründung der IEMA als Ausbildungsstätte des Ensemble Modern und Durchführung des ersten Stipendienprogramms

2004 – Durchführung des 1. Internationalen Kompositionsseminars und der 1. Ausgabe des seitdem jährlich stattfindenden Meisterkurses „Klangspuren International Ensemble Modern Academy“ beim Festival Klangspuren Schwaz Tirol

2006 – Etablierung des Stipendienprogramms als Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK)

2008 – Start des Meisterkurses „epoche_f“ für Preisträger*innen des Bundeswettbewerbs Jugend Musiziert

2009 – Initiierung des Educationprojekts „KulturTagJahr“ der Stiftung Nantesbuch (ehemals Altana Kulturstiftung) an Frankfurter Schulen.

2012 – Gründung des Ulysses Netzwerks gemeinsam mit 13 weiteren europäischen Musikinstitutionen

2013 – 10-jähriges Jubiläum der IEMA mit der CD-Produktion „Euclidian Abyss“ im Deutschlandfunk Köln

2014 – Beginn der regelmäßigen Beteiligung der aktuellen Studierenden und Absolvent*innen des Masterstudiengangs an Projekten des Ensemble Modern Orchestra

2017 – Weiterentwicklung des Meisterkurses „epoche_f“ auf internationale Ebene durch Kooperation mit EMCY (European Union of Music Competitions for Youth)

2018 – Begründung der Reihe „Meersburger KonzertGespräche“ gemeinsam mit Hans Zender und der Stadt Meersburg; Durchführung bis 2022

2019 – Ausrichtung des Symposiums „Ensemblelandschaft in der aktuellen Musik“

2021/2022 – Durchführung der 1. und 2. Hans Zender Akademie (Meisterkurs)

2022 – Erweiterung des Internationalen Kompositionsseminars zu dem umfassenden Programm der International Composer & Conductor Seminars (ICCS) zur Förderung junger Komponist*innen und Dirigent*innen mit den Modulen „young_professionals“, „young_talents“ und „curtain_call“

2022 – Durchführung der 1. Young Ensemble Academy

2022 – Initiierung der Kooperation zwischen IEMA-Ensemble und der Lucerne Festival Academy im Rahmen von ICCS curtain_call (bis 2024)

2023 – verschiedene Jubiläumsaktivitäten zu 20 Jahre Internationale Ensemble Modern Akademie

2024 - Durchführung der 2. Young Ensemble Academy

2025 – Initiierung des Sound Port Frankfurt 2030. Internationale Ensemble Modern Akademie, Ensemble Modern und Junge Deutsche Philharmonie rufen die Initiative Sound Port Frankfurt 2030 – Werkstatt für Musik und Experiment ins Leben. Am gemeinsamen Standort bündeln die drei Institutionen Kompetenzen, Energien und Erfahrungen neu und schaffen einen innovativen Raum für Musik.

2025 – Das Vermittlungsangebot erhält einen weiteren Baustein, die "Open Young Ears" für Schulklassen im Rahmen von Sound Port Frankfurt

2026 – Durchführung der 3. Young Ensemble Academy

För
derer

Crespo Foundation — GVL — Hochschule für Musik und Darstellende Kunst — KFW Stiftung — Kunststiftung NRW — Ulysses Platform — Europäische Union

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