© Isidora Orfanidou

Javier Hombría Hernandez, Klavier

Javier Hombría ist Pianist und Komponist aus Saragossa in Spanien. Er hat einen Abschluss in klassischem Klavier von der Musikhochsschule Musikene (San Sebastián) bei Marta Zabaleta und absolvierte einen Masterstudiengang am Koninklijk Conservatorium (KC) in Den Haag bei David Kuyken.

Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der zweite Platz beim Internationalen Klavierwettbewerb in Andoain und beim Kammermusikwettbewerb in Alcañiz. Als Solist spielte er mit der KC Contemporary Ensemble Academy, der Musikene Sinfonietta und dem Sinfonieorchester des Conservatorio Profesional de Música de Zaragoza (CPMZ). Zudem arbeitete als Pianist mit dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra, dem Schleswig-Holstein Festival Orchestra, dem Spanischen Nationalen Jugendorchester (JONDE) und dem Sinfonieorchester von Navarra.

Seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik entwickelte er an der Musikene im Rahmen von Ensembleprojekten mit dem Dirigenten Arturo Tamayo und Kooperationen mit Komponist*innen wie Gabriel Erkoreka, Isabel Urrutia und Zuriñe Fernández Gerenabarrena. Im Jahre 2023 war er zusammen mit 50 Pianist*innen und dem Mahler Academy Orchestra an der Weltpremiere von Georg Friedrich Haas’ ›11,000 Saiten‹ beteiligt.

Er wurde zweimal für eine einjährige Teilnahme an der KC Contemporary Ensemble Academy ausgewählt, wo er gemeinsam mit Het Muziek und dem Ensemble Klang mehrere Werke zur Uraufführung brachte. Im Jahre 2026 trat er der Lucerne Festival Academy bei, wo er mit dem Contemporary Orchestra musizierte. Er nahm Unterricht bei zeitgenössischen Interpret*innen wie Dimitri Vassilakis, Joonas Ahonen, Florian Hölscher und Talvi Hunt. Darüber hinaus arbeitet Javier als Komponist und verfügt über Erfahrungen als interdisziplinärer Musikschaffender.

Javier Hombría ist Stipendiat der GVL – Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH.