Sabine Ahrendt, Violine

Sabine Akiko Ahrendt, Violine (* 1980 als Tochter einer Japanerin und eines Deutschen in Rüsselsheim) war Jungstudentin bei Susanne Stoodt in Frankfurt, anschließend studierte sie in Berlin bei Uwe-Martin Haiberg und Christoph Schickedanz, in Budapest bei Eszter Perényi und bei Ulf Schneider in Hannover, wo sie ihr Diplom erwarb. Weitere künstlerische Anregungen erhielt sie von Christian Tetzlaff, Frank Märkel, Phillippe Herreweghe, Nicolaus A. Huber und Johannes Schöllhorn.

Sie wirkte bei zahlreichen (Ur-) Aufführungen zeitgenössischer Werke für Ensemble und solo mit (darunter 2005 für den NDR: Sarah Nemtsov "deconstructions"). Sabine Akiko Ahrendt trat mit dem Ensemble Resonanz, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Ensemble für Neue Musik Hannover auf; bei der NDR Radiophilharmonie Hannover war sie Praktikantin. Sie nahm an der EnsembleAkademie des ensemble recherche und den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt teil, wo sie 2006 mit dem Kranichsteiner Musikpreis ausgezeichnet wurde. Neben der Neuen Musik beschäftigt sie sich auch mit Alter Musik, Landwirtschaft und Zeitgenössischem Tanz.

Stand: 27.9.2010

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