Frühjahrskonzerte

Eine Antwort auf Mozarts berühmte „Kleine Nachtmusik“ von Luigi Dallapiccola, spektrale Klänge von Claude Vivier, „mobile Beats“ von Wolfang Mitterer und elektronische Klänge von Michel van der Aaa, Assoziationen von Tierlauten, Küchenmaschinen und Baustelllärm bei Carola Bauckholt. In diesem Frühjahr präsentiert das IEMA-Ensemble 2015/16 in fünf Konzerten vom 12. bis 19. März in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe eine Vielzahl unterschiedlichster Kompositionen der letzten 80 Jahre.

Die Konzerte am 12., 13. und 15. März in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (jeweils 19.30 Uhr) und am 18. und 19. März im ZKM Karlsruhe (jeweils 20 Uhr) kombinieren jeweils „Klassiker der Moderne“ von u.a. Anton Webern, Edgard Varèse oder Pierre Boulez mit neuen und neusten Kompositionen der Gegenwart. Hierzu gehören Wolfgang Mitteres „mobile beats“ oder Michel van der Aaas „Mask“ für Ensemble und Soundtrack ebenso wie Vassos Nicolous „Redshift“ oder Steingrimur Rohloffs „The Sinus Experience“, das das Modell der Sinuskurve zugrunde legt. Carola Bauckholts „Treibstoff“ lässt mit den instrumentalen Klängen, die an Regentropfen, Tierlaute, Polizeisirenen und Küchenmaschienen erinnern, eine Art Klang-Theater entstehen.

Als Uraufführung ist „Ka“ von Hakan Ulus, dem diesjährigen Kompositionsstipendiaten der IEMA, zu erleben. „Ka“ bezieht sich auf den Roman „kar“ (zu Deutsch „Schnee“) des türkischen Schriftstellers Orhan Pamuk und zeichnet den Charakter und das aufgewühlte Innenleben des Protagonisten „Ka“ nach.

Alle Programme finden Sie hier im Konzertkalender.

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