Abschlusskonzerte der IEMA

Mit acht Konzerten in Royaumont, Frankfurt am Main, Detmold, Karlsruhe und Berlin beschließen die diesjährigen Stipendiaten der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) ihr Studienjahr und präsentieren insgesamt 26 Werke, die die gesamte stilistische und konzeptionelle Vielfalt der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts abbilden.

Die Konzertserie startet am 09.09. in Royaumont mit vier Uraufführungen neuer Werke der IEMA-Kompositionsstipendiaten Birke Bertelsmeier und Martin Grütter sowie von Clara Iannotta und Gabriele Vanoni. Diese Kompositionen entstanden im Rahmen des ›Ulysses Netzwerks‹, das die IEMA 2012 mit 13 weiteren europäischen Akademien und Musikinstitutionen begründet hat. Am 14.09. sind diese Neukompositionen an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zu erleben. Ebenfalls in der Hochschule folgt am 15.09. ein kammermusikalisches Programm, während der 17.09. mit Thomas Adès‘ ›Chamber Symphonie‹ und György Ligetis‘ ›Kammerkonzert‹ die Idee des Kammerensembles bzw. der zeitgenössischen Ensembleformation ins Zentrum rückt.

Nach einem Gastspiel an der Hochschule für Musik Detmold am 26.09. ist das IEMA-Ensemble im Anschluss bei den Quantensprüngen XV am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe zu Gast. Im Fokus des »langen« Konzertabends am 29.09. stehen szenische Aspekte in der Musik: Hier kommen u.a. Samuel Becketts Pantomime ›Quad‹ als auch Mauricio Kagels Wandelszene ›Pas de cinq‹ zur Aufführungen, in denen sich die Musiker auf festgelegten Bahnen im Raum bewegen. Am 30.09. wird das IEMA-Ensemble Werke von Carlo Ciceri, Sofia Gubaidulina und Luca Francesconi zur Aufführung bringen.

Am 02.10. endet die Konzertserie im Konzerthaus Berlin. Hier werden wiederum die Neukompositionen von Birke Bertelsmeier und Martin Grütter sowie Werke von Franco Donatoni udn György Ligeti zu hören sein.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

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